Parlamente Nordrhein-Westfalens und Flanderns vertiefen Zusammenarbeit
Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Europa und Internationales des Landtags Nordrhein-Westfalen mit dem flämischen Ausschuss „Commissie voor Buitenlands Beleid, Europese Aangelegenheden en Internationale Samenwerking“ haben die Abgeordneten am Dienstag (19. Mai) den engen Austausch zwischen Nordrhein-Westfalen und Flandern weiter intensiviert. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Zusammenarbeit beim Einstein-Teleskop, der Wiederaufbau der Ukraine sowie die Auswirkungen steigender Verteidigungsausgaben in Belgien und Deutschland.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker, Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion für Europa und Internationales und Mitglied des Ausschusses, begrüßte den direkten parlamentarischen Austausch ausdrücklich: „Nordrhein-Westfalen und Flandern verbindet nicht nur eine enge wirtschaftliche Partnerschaft, sondern auch ein gemeinsames Verständnis für ein starkes und handlungsfähiges Europa. Gerade in Zeiten großer geopolitischer Herausforderungen ist der intensive Dialog mit unseren europäischen Partnerregionen wichtiger denn je.“
Besonders die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Projekt Einstein-Teleskop zeige, welches Potenzial in einer engen europäischen Kooperation liege. „Innovationsprojekte wie das Einstein-Teleskop stärken Europa als Wissenschafts- und Technologiestandort und schaffen zugleich neue Perspektiven für unsere Regionen“, so Plonsker weiter.
In ihrem Impulsvortrag ging Plonsker vor allem auf die Verflechtungen von Sicherheit, Freiheit, wirtschaftlicher Stärke und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein, denn auch der Wiederaufbau der Ukraine sowie die Auswirkungen der Erhöhungen der Verteidigungsetats in Belgien und Deutschland auf die Länder seien zentrale Themen der Gespräche gewesen. „Europa steht gemeinsam in der Verantwortung, die Ukraine langfristig zu unterstützen und den außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen zu stellen. Der Austausch mit unseren flämischen Partnern zeigt, dass wir diese Aufgaben entschlossen und solidarisch angehen.“