CDU-Landtagsabgeordnete Plonsker, Golland und Okos: Kinder und Jugendliche wirksam vor E-Zigaretten schützen

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen verhindern, dass Kinder und Jugendliche – auch im Rhein-Erft-Kreis – überhaupt mit Nikotinprodukten in Kontakt kommen“

Die CDU-Landtagsabgeordneten Romina Plonsker, Gregor Golland und Thomas Okos begrüßen den gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen im nordrhein-westfälischen Landtag zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor E-Zigaretten und neuen Nikotinprodukten.

„Der zunehmende Konsum von E-Zigaretten unter jungen Menschen ist eine ernstzunehmende gesundheitspolitische Herausforderung. Vapes sind keine harmlosen Lifestyle-Produkte, sondern bergen erhebliche Risiken – insbesondere für Kinder und Jugendliche“, erklären die Abgeordneten.

Der Antrag stellt klar: Der Konsum von E-Zigaretten hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Studien zeigen, dass bereits ein erheblicher Anteil von Schülerinnen und Schülern Erfahrungen mit Vapes gemacht hat. Besonders problematisch sind die gezielt jugendaffine Gestaltung der Produkte, eine Vielzahl an süßlichen Aromen sowie die starke Präsenz in sozialen Medien.

„Nikotin kann die Entwicklung des Gehirns nachhaltig beeinträchtigen und macht schnell abhängig. Gerade bei jungen Menschen ist das Risiko einer langfristigen Sucht besonders hoch. Deshalb müssen wir frühzeitig und konsequent handeln“, betonen Plonsker, Golland und Okos.

Der Antrag sieht ein umfassendes Maßnahmenpaket vor, um den Kinder- und Jugendschutz zu stärken. Dazu gehören wirksamere Alterskontrollen im Onlinehandel und stärkere Kontrollen im stationären Handel, die Weiterentwicklung bestehender Präventionsprogramme um das Thema „Vaping“, mehr Aufklärung in Schulen und digitalen Räumen, der Einsatz für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten auf Bundesebene sowie strengere Regeln für Werbung und Produktgestaltung, die sich gezielt an junge Menschen richten.

„Gesetze allein reichen nicht aus – sie müssen auch konsequent umgesetzt und kontrolliert werden. Gleichzeitig ist Aufklärung entscheidend, um junge Menschen für die Risiken zu sensibilisieren“, so die drei Christdemokraten weiter.

Nordrhein-Westfalen verfüge bereits über bewährte Präventionsstrukturen, die nun gezielt ausgebaut werden sollen. Ziel sei es, Kinder und Jugendliche frühzeitig zu erreichen und ihre Gesundheitskompetenz nachhaltig zu stärken.

Abschließend erklären Plonsker, Golland und Okos: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen verhindern, dass Kinder und Jugendliche – auch im Rhein-Erft-Kreis – überhaupt mit Nikotinprodukten in Kontakt kommen. Dafür braucht es klare Regeln, wirksame Kontrollen und eine moderne Präventionsarbeit, die auch die Lebenswelt junger Menschen im digitalen Raum einbezieht.“

Der Antrag wurde am heutigen Freitag (08.05.2026) im Plenum beraten und mit den Stimmen von CDU und Bündnis 90/ Die Grünen beschlossen.