Austausch mit dem Abtei-Gymnasium Brauweiler im Landtag

Romina Plonsker: „Parlamente profitieren von Erfahrung und neuen Ideen gleichermaßen“

Viele Schülerinnen und Schüler des Abtei-Gymnasium Brauweiler haben den nordrhein-westfälischen Landtag besucht und dort mit der CDU-Landtagsabgeordneten Romina Plonsker über verschiedene politische Themen diskutiert. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen sowie Fragen, die die junge Generation besonders beschäftigen, so die für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim zuständige Abgeordnete.

Ein zentrales Thema war die Situation an Schulen, insbesondere die Ausstattung und der Zustand von Sanitäranlagen. Plonsker betonte die Bedeutung guter Lernbedingungen: „Schulen müssen Orte sein, an denen sich Schülerinnen und Schüler wohlfühlen können. Dazu gehören selbstverständlich auch funktionierende und saubere Sanitäranlagen. Hier dürfen keine Kompromisse gemacht werden.“

Auch internationale Entwicklungen wurden angesprochen, insbesondere mit Blick auf die Rolle der USA. Plonsker betonte die Bedeutung verlässlicher Partnerschaften: „Angesichts der geopolitischen Situation bleiben die USA ein zentraler Partner, vor allem für unsere nordrhein-westfälischen Unternehmen. In meiner Rolle als Sprecherin für Europa und Internationales setzte ich mich dafür ein, die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und den USA weiter zu stärken.“

Besorgt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler zudem über das Thema Extremismus. Plonsker unterstrich die Verantwortung der Gesellschaft: „Extremismus aus jeder Richtung ist eine Gefahr für unsere Demokratie. Es ist entscheidend, dass wir frühzeitig aufklären und klare Haltung zeigen.“

Ein weiterer Schwerpunkt war die Rolle von Frauen und jungen Menschen in der Politik. Plonsker ermutigte die Schülerinnen und Schüler, sich politisch zu engagieren: „Wir brauchen mehr Frauen und mehr junge Menschen in der Politik, weil unterschiedliche Perspektiven unsere Demokratie stärken. Parlamente profitieren von Erfahrung und neuen Ideen gleichermaßen. Daher ist es wichtig, dass man sich schon früh zutraut und gefördert wird, Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen. Ein gutes Umfeld hierfür bieten die politischen Nachwuchsorganisationen.“

Zum Abschluss zeigte sich Plonsker beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler: „Die Fragen waren sehr reflektiert und haben gezeigt, wie groß das Interesse an politischen Themen ist.“