267 Millionen Euro Fluthilfe für den Wiederaufbau im Rhein-Erft-Kreis
Die CDU-Landtagsabgeordneten Romina Plonsker, Gregor Golland und Thomas Okos informieren über den Sachstand zur Fluthilfe und zum Wiederaufbau im Rhein-Erft-Kreis auf Grundlage des Berichts der Landesregierung im Ausschuss für Heimat und Kommunales. Ihr Fazit: Die finanzielle Förderung nach der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 greift, der Wiederaufbau schreitet mit großen Schritten voran und betroffene Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Organisationen erhalten weiterhin umfangreiche Unterstützung.
Plonsker, Golland und Okos: „Der Bericht macht deutlich, mit welch hohen Summen das Land die Betroffenen unterstützt und wie effektiv die Hilfsprogramme wirken. Auch im Rhein-Erft-Kreis wurden bereits viele Anträge bewilligt, sodass sich bei uns die Gesamtsumme auf über 267 Millionen Euro beläuft, darunter allein 81,4 Millionen Euro für das Marien-Hospital in Erftstadt.“
Die bewilligten Hilfen verteilen sich wie folgt (Stand: 31.12.2024):
Kommune | Privathaushalte/ Unternehmen der Wohnungswirtschaft | Infrastruktur in Kommunen* (ohne Entsorgungskosten) |
Bedburg | 12.120 | - |
Bergheim | 303.548 | 23.723.455 |
Brühl | 2.333.053 | 3.262.735 |
Elsdorf | 9.890 | - |
Erftstadt | 61.882.091 | 159.905.716 |
Frechen | 429.106 | 441.784 |
Hürth | 1.904.975 | 8.356.211 |
Kerpen | 1.249.981 | 1.288.382 |
Pulheim | 105.738 | 150.000 |
Wesseling | 904.418 | - |
Rhein-Erft-Kreis | - | 872.135 |
Gesamt je Bereich | 69.034.920 | 198.000.418 |
RHEIN-ERFT-KREIS GESAMT | 267.035.338 |
Wie im Rhein-Erft-Kreis, geht auch landesweit die Mehrheit der Mittel in die Infrastruktur in Kommunen. Von den insgesamt 4,2 Milliarden Euro wurden für diesen Bereich etwa 2,8 Milliarden Euro bewilligt, darunter 218,7 Millionen Euro für sieben Krankenhäuser, 15,3 Millionen Euro für 115 Sportvereine und 12,4 Millionen Euro für 61 Traditions-, Heimat-, Kultur- & Musikvereine.
Wichtig ist den Christdemokraten aber nicht nur der Hinweis auf die finanziellen Mittel, sondern auch auf die konkrete Unterstützung des Landes: „Mit der Verlängerung des Servicetelefons bis Juni 2026, der Beratung der Antragstellerinnen und Antragsteller vor Ort und der Plattform der Landesinitiative www.handwerk-baut-auf.de bietet das Land niedrigschwellige Unterstützungen bei Fragen, Antragstellung und Umsetzung. Auch wir als einzige direkt gewählte Landtagsabgeordnete im Rhein-Erft-Kreis werden den Wiederaufbau weiterhin begleiten und uns dafür einsetzen, dass die Menschen vor Ort die bestmögliche Unterstützung erhalten“, so Plonsker, Golland und Okos abschließend.