„Bauen, bauen, bauen“

Antrag der Regierungsfraktionen von CDU und FDP im Düsseldorfer Landtag - CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker und Gregor Golland: „Wir wollen Entspannung auf dem Immobilienmarkt“

 

Die Ergebnisse des Gutachtens zu „Zielgruppenspezifischen Wohnungsmarktstrategien für die Stadt Bergheim“ bekam der Ausschuss für Soziales, Finanzen und Liegenschaften der Kreisstadt vor wenigen Wochen vorgestellt. Es fehlt (nicht nur in Bergheim) an Wohnraum für junge Familien, an barrierefreiem Wohnraum, an bezahlbaren Wohnungen, an Sozialwohnungen. „Der Druck auf dem Wohnungsmarkt ist groß und kommt von vielen Seiten“, wissen Romina Plonsker und Gregor Golland. Dagegen helfe nur eines, sagen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Erft-Kreis: „Bauen, bauen, bauen.“
 
Sehr wichtige Bestandteile einer Strategie zur Schaffung von mehr Wohnraum sei das eigene Heim, die staatliche Wohnraumförderung – Stichwort zum Beispiel: Baukindergeld – hätte sich als geeignetes Instrument insbesondere für junge Familien erwiesen, Wohneigentum zu bilden. Das Land seinerseits fördere den Erwerb einer eigenen Immobilie über die NRW.Bank. Dazu gehöre etwa das von NRW aufgelegte Programm: „Jung kauft Alt. Junge Menschen kaufen Bestandsimmobilien“. In einem Antrag im Düsseldorfer Landtag fordern die Regierungskoalitionen aus CDU und FDP die Landesregierung auf, dieses Programm „als zentralen Baustein der Förderkulisse zu erhalten, zu stärken und weiterzuentwickeln“.
 
Auch wird die Landesregierung beauftragt, den Neubau von Mietwohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen, die Bildung von selbst genutztem Wohneigentum und die Anpassung des Wohnungsbestandes an aktuelle Wohnbedürfnisse weiter zu unterstützen und zu fördern. Und nicht zuletzt soll NRW mit Initiativen wie zum Beispiel seiner „Bau.Land.Leben“ weiterhin konsequent daran arbeiten, Bauland zu aktivieren und verfügbar zu machen sowie die Kommunen bei der Ausweisung von Bauland unterstützen.
 
Plonsker und Golland: „Die Grünen wollen den Bau von Einfamilienhäusern verbieten. Wir finden: Jeder soll in der Immobilie leben, in der er leben will. Darüber hinaus ist die eigene Immobilie ein wichtiger Beitrag zur Altersvorsorge. Wir wollen Entspannung auf dem Immobilienmarkt. Unsere Forderungen an die Landesregierung werden dazu beitragen.“

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