Kriminalität in NRW auf dem tiefsten Stand seit 30 Jahren

Statistik für NRW und den Rhein-Erft-Kreis 2020 vorgestellt - CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker: „Augen offen halten“

Eine positive Entwicklung gibt es auch bei den Wohnungseinbrüchen Eine positive Entwicklung gibt es auch bei den Wohnungseinbrüchen
 

„Die Kriminalität in Nordrhein-Westfalen und im Rhein-Erft-Kreis geht weiter zurück.“ Diese erfreuliche Mitteilung aus Düsseldorf berichtet Romina Plonsker. Die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Frechen und Pulheim verweist dazu auf die Kriminalitätsstatistik 2020, die Innenminister Herbert Reul (CDU) jetzt vorstellte. Danach ist die Kriminalität in NRW auf einem Tiefstand. So registrierte das NRW-Innenministerium im vergangenen Jahr den niedrigsten Wert seit 30 Jahren. „Natürlich hat das auch etwas mit der Pandemie zu tun“, betont Plonsker. Aber sie legt auch Wert auf die Feststellung: „Wir haben in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um Nordrhein-Westfalen sicherer zu machen. Und das gelingt uns.“
 
Auch der Rhein-Erft-Kreis steht sehr gut dar: Erneut gesunkene Fallzahlen, dazu die höchste Aufklärungsquote seit 30 Jahren.
 
Die sei auch ein Erfolg der Landesregierung, die unter Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Innenminister Reul zum Beispiel die Zahl der Polizisten in der Ausbildung auf jährlich 2700 erhöht habe. Beim NRW-Verfassungsschutz wurden zusätzliche Stellen geschaffen und zur besseren Bekämpfung der Cyberkriminalität hat Nordrhein-Westfalen im vorigen Sommer eine Koordinierungsstelle für Cybersicherheit ins Leben gerufen, die helfen soll, Bürgerinnen und Bürger wie Unternehmen besser vor Kriminalität aus dem Netz zu schützen. „Wie wichtig das ist, zeigt auch die aktuelle Kriminalitätsstatistik“, sagt Romina Plonsker. Online-Delikte haben im vorigen Jahr um 20,8 Prozent zugenommen.
 
Sorgen bereitet der CDU-Landtagsabgeordneten auch die Zunahme der Straftaten zum Kindermissbrauch und des Betrugs an alten Menschen, Stichwort: „Enkeltrick“. „Diese Delikte liegen besonders in unserem Fokus und wir schauen genau hin. So bringen wir auch mehr Fälle ins Hellfeld. Wir müssen die Schwachen in unserer Gesellschaft schützen“, betont sie und appelliert, „die Augen offen zu halten“.
Dagegen sanken die Einbruchszahlen erneut, sowohl im Land als auch im Rhein-Erft-Kreis. „Jeder Einbruch ist einer zu viel“, hebt Romina 
Plonsker hervor. „Denn es ist ja nicht nur der materielle Schaden, der bleibt. Es ist der Angriff auf die persönliche häusliche Atmosphäre, der lange nachwirkt. Auch deshalb ist die sinkende Zahl der Einbrüche erfreulich.“ Im Rhein-Erft-Kreis sind die Fallzahlen der Wohnungseinbrüche bereits im fünften Jahr in Folge rückläufig. Im Jahr 2016 lagen die Wohnungseinbrüche noch um mehr als 50% über den Fällen des Jahres 2020.
 
Plonsker lobt die Arbeit der Ermittler. Über die Hälfte der Straftaten werde aufgeklärt, bei Kinderpornografie seien es fast 90 Prozent. „Unsere Polizei ist gut und engagiert. Sie macht einen hervorragenden Job. Dafür gehört ihnen unser Dank und unsere Anerkennung.“

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