NRW entlastet Selbstständige, Freiberufler und Beamte bei der Kinderbetreuung

CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland und Romina Plonsker: „Das Land hilft und unterstützt, wo es kann, über alle Berufsgruppen hinweg“

 

Homeschooling, Homestudying, Homeoffice, Kinderbetreuung zu Hause - die Familien in Nordrhein-Westfalen und Deutschland sehen sich seit Monaten bis in diese Tage vor vielfältige Herausforderungen gestellt. Jetzt hat das Land Nordrhein-Westfalen ein weiteres Unterstützungsprogramm aufgelegt, das Freiberufler und Selbstständige entlastet. Darauf machen Gregor Golland und Romina Plonsker aufmerksam, die beiden CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Erft-Kreis. So hat das Landeskabinett ein Hilfsprogramm für privat und freiwillig gesetzlich versicherte Eltern mit Kita- und Schulkindern unter zwölf Jahren beschlossen. Sie können jetzt bis zu zehn Tage Verdienstausfallsentschädigung pro Kind und Elternteil (bei Alleinerziehenden 20 Tage) geltend machen. Insgesamt werden je Elternteil bis zu 20 Betreuungstage (Alleinerziehenden bis zu 40 Betreuungstage) gewährt. Der Tagessatz orientiert sich an den Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz und beträgt pauschal 92 Euro. 
 
Darüber hinaus erhöht Nordrhein-Westfalen die Sonderurlaubstage zur Betreuung der Kinder für seine Beamtinnen und Beamten. Landesbeamtinnen und Landesbeamte können pro Kind bis zu 20, insgesamt jedoch maximal 45 Sonderurlaubstage pro Jahr geltend machen. Für Alleinerziehende erhöht sich die Zahl auf bis zu 40 Sonderurlaubstage pro Kind und maximal 90 Sonderurlaubstage im Jahr. Die Anzahl der zur Betreuung, Beaufsichtigung und Pflege verfügbaren Sonderurlaubstage hat sich somit deutlich erhöht.
 
Golland und Plonsker: „Familien tragen eine große Last in dieser Pandemie. Sie sind in einem bisher nie gekannten Maße gefordert. Das Land hilft und unterstützt, wo es kann, über alle Berufsgruppen hinweg.“

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