Fruchtbarer Austausch über den Tellerrand der eigenen Kommune hinaus

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker hatte die Partei- und Fraktionsvorsitzenden aus ihrem Wahlkreis zur Videokonferenz eingeladen

 

Wie arbeiten andere Stadtverbände in Zeiten der Corona-Pandemie? Gibt es Präsenzsitzungen? Wie gehen sie mit der Notwendigkeit von Vorstands-Neuwahlen um? Und was macht die Landespolitik? „Es war ein sehr fruchtbarer und wichtiger Austausch“, zieht Romina Plonsker ein Fazit. Die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Frechen und Pulheim hatte die CDU-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzen aus ihrem Wahlkreis zu einer Videokonferenz eingeladen. Mit dabei waren Andreas Becker (Bedburg), Helmut Paul (Bergheim), Stephan Borst und Gerhard Jacoby (Elsdorf), Thomas Okos und Karla Palussek (Frechen) sowie Werner Theisen (Pulheim). Neben landespolitischen Themen bildete insbesondere die politische Arbeit in Partei und Fraktion in den fünf Kommunen einen Schwerpunkt der Diskussion. 
 
Zuvor hatte Romina Plonsker die zentralen Themen der Landespolitik für die Region dargestellt. Dazu gehören unter anderem die Landesplanung mit ihren Perspektiven für das rheinische Braunkohlenrevier und die Initiativen für den Strukturwandel. Dies bleibe auch eins der zentralen Themen für die Menschen im nördlichen Rhein-Erft-Kreis in der Corona-Pandemie und nach der Corona-Pandemie, waren sich die Christdemokraten einig. Darüber hinaus erläuterte Plonsker die Schwerpunkte Sicherheit, Verkehr und Schule/Bildung, die sich im Haushalt des Landes NRW widerspiegeln. Und nicht zuletzt stellte sie die umfangreichen und vielfältigen Förderprogramme – Stichworte: Heimatschecks, Inklusionsschecks, Gründerstipendien, Klimaallianzen – vor und rief dazu auf, diese auch zu nutzen und weiterzugeben. Plonsker: „Wir haben in den vergangenen Jahren viele schöne Projekte unterstützt, wir werden das auch in Zukunft tun. Ich stehe für jede Unterstützung bereit.“
 
In den Kommunen setzen die Christdemokraten aus Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Frechen und Pulheim ihren politischen Gestaltungsauftrag energisch um. Denn in allen Städten – mit Ausnahme von Bedburg – stellt die CDU die größte Fraktion in den Räten. Dabei wurde auch ein Stück Unbehagen deutlich, dass die Politik Corona-bedingt nicht in dem Maße diskutieren und entscheiden kann, wie es in der Vergangenheit der Fall war. Auch die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern über digitale und soziale Medien wurde in der Runde diskutiert, bspw. durch die Ausweitung von Videokonferenzen.
 
Beim Blick auf die kommenden Monate waren sich die Partei und -Fraktionsvorsitzenden aus Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Frechen und Pulheim einig, dass sie auch bei der Bundestagswahl im Herbst dieses Jahres und der Landtagswahl im Frühjahr des kommenden Jahres weiter um das Vertrauen der Menschen werben werden, wie sie es erfolgreich bei den Kommunalwahlen im vergangenen September getan haben. Plonsker: „Die Menschen an Rhein und Erft haben uns die Gestaltung der Zukunft für den Rhein-Erft-Kreis vertrauensvoll in die Hände gelegt. Wir werden diesen Auftrag verlässlich erfüllen.“

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