Romina Plonsker: „Landesregierung verlängert Projekt ‚Digitalen und stationären Einzelhandel zusammen denken‘ bis 15. September“

CDU-Landtagsabgeordnete war mit NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) und dem Landtagskollegen Frank Rock (CDU) zu Gast im Hürth-Park

 

Das Hürther Einkaufszentrum zieht auch viele Menschen aus dem nördlichen Rhein-Erft-Kreis an. Wie kommt der Hürth-Park durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie? Davon machte sich der nordrhein-westfälische Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) ein eigenes Bild vor Ort. Begleitet wurde er dabei von dem Hürther CDU-Landtagsabgeordneten und CDU-Landratskandidaten Frank Rock, der CDU-Landtagsabgeordneten für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim und ordentlichem Mitglied im Haushalts- und Finanzausschuss des Düsseldorfer Landtags, Romina Plonsker, dem Hürther Bürgermeister Dirk Breuer (CDU) und der Hürther CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Gudrun Baer.
 
Der technische Leiter des Hürth-Parks, Frank Raeder, führte die Gäste durch das Einkaufszentrum und erläuterte die Aufgaben, die die Corona-Schutzbestimmungen für ein Haus dieser Größenordnung mit 40.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, 125 Geschäften, 21 Eingängen und Maskenpflicht beim Betreten der Anlage mit sich bringen. Seine Gäste lobten das Konzept des Hürth-Parks. Das Einkaufszentrum und der Einzelhandel habe besonnen und verantwortungsvoll auf die Krise reagiert.
 
Die christdemokratischen Politiker und Politikerinnen hoben hervor, dass es wichtig sei, „regionale und individuelle Lösungen für den Einzelhandel und Einkaufszentren zu schaffen“. Sie wiesen auf die vielfältigen Unterstützungsprogramme hin, die sowohl der Bund als auch das Land Nordrhein-Westfalen für in Not geratene Betriebe, Unternehmen, Einzelhändler, aber auch Freischaffende aufgelegt hätten. 
Romina Plonsker empfahl darüber hinaus, verstärkt auf Digitalisierung zu setzen. Auch dafür habe das Land Nordrhein-Westfalen Unterstützung aufgelegt wie das Projekt „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammen denken – Sonderprogramm 2020“. Plonsker: „Digitale Technologien können einen Beitrag dazu leisten, die Krise zu bewältigen. Mit dem Projekt wollen wir Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten.“
 
Das Projekt des Landes NRW richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal zehn Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu zehn Millionen Euro kommen. Gefördert werden über einen Zeitraum von maximal sechs Monaten kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent. Das Projekt muss zudem unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen. Plonsker: „Wegen der großen Nachfrage hat die Landesregierung das Fördervolumen aufgestockt und die Einreichfrist bis zum 15. September verlängert.“
 
Weitere Informationen zum Aufruf, Bewerbungsunterlagen und die Fördergrundlagen finden Sie unter www.digihandel.nrw.

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