Frauen Union Bergheim/Elsdorf zu Gast im NRW-Landtag

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker hatte eingeladen – Themen: Kohlekompromiss und ÖPNV

 

Die Frauen Union Bergheim/Elsdorf besuchte jetzt „ihre“ CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker im Düsseldorfer Landtag. Die neun Christdemokratinnen und vier Männer mit der Vorsitzenden Brigitte Schulte und ihrer Stellvertreterin Sophia Schiffer an der Spitze besichtigten nicht nur das 1988 eingeweihte Haus des Landtags. Sie erlebten auch eine Debatte im Plenum, da an diesem Tag der Landtag zusammenkam.

 
Im Gespräch mit Romina Plonsker stand der Kohlekompromiss im Mittelpunkt, von dem Bergheim und Elsdorf unmittelbar betroffen sind. Die CDU-Landtagsabgeordnete bewertete unter anderem positiv, dass jetzt endgültig Klarheit herrsche über den Fahrplan zum Kohleausstieg: „Das ist ein wichtiges Signal für die Menschen in unserer Region und schafft Sicherheit für viele Familien im Rhein-Erft-Kreis.“ Sie hob hervor, dass es im Beschluss sowohl das Anpassungsgeld für die Beschäftigten gebe, gleichzeitig aber auch die Industrie beachtet worden sei. Plonsker mahnte die zügige Entscheidung über das Kohleausstiegsgesetz an. Erst mit der Verabschiedung dieses Gesetzes durch den Deutschen Bundestag werden die Gelder in einer Größenordnung von 40 Milliarden Euro als Strukturhilfe für die Reviere frei.
 
Darüber hinaus war auch die Verkehrsinfrastruktur, insbesondere im Öffentlichen Personennahverkehr, Thema in der Runde der Frauen Union Bergheim/Elsdorf mit ihrer CDU-Landtagsabgeordneten. Dabei waren die Kappung der RB 38 zwischen Bergheim und Köln ab Juni dieses Jahres für voraussichtlich zwei Jahre und die Pläne über eine Verlängerung der Kölner Stadtbahnlinie 1 oder 4 über Köln hinaus bis nach Bergheim-Glessen und -Niederaußem Gegenstand des Gesprächs. Romina Plonsker betonte die Notwendigkeit von Investitionen in den Neubau und in die Modernisierung der Bahn und des ÖPNV. Das könne zunächst auch zu Beeinträchtigungen im laufenden Verkehr führen. Das sei zwar ärgerlich, „und die Beeinträchtigungen müssen für die Bahnpendler so gering wie möglich gehalten werden. Wenn wir aber ein modernes Bahnsystem der Zukunft bauen wollen mit einem größeren und qualitativ besseren Angebot und einer moderneren Flotte, dann müssen wir heute den Grundstein dafür legen.“

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