Land investiert über eine Milliarde Euro in moderne Schienensysteme

CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland, Romina Plonsker und Frank Rock: „ÖPNV-Initiative birgt große Potenziale gerade für unsere Region“

 

Über 74.000 Menschen pendeln Tag für Tag aus dem Rhein-Erft-Kreis nach Köln. Aus dem Wahlkreis der CDU-Landtagsabgeordneten Romina Plonsker sind das im Einzelnen zum Beispiel fast 11.500 Pendler aus Pulheim, aus Bergheim sind es über 7.300. Aus dem Wahlkreis des CDU-Landtagsabgeordneten Frank Rock fahren täglich mehr als 13.100 Hürther, 10.000 Frechener und knapp 9.400 Kerpener in die Domstadt und zurück. Und aus dem Wahlkreis des CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland sind es jeden Tag über 6.300 Pendler aus Brühl, fast 6.000 aus Wesseling und über 6.200 aus Erftstadt.
 
Diese Zahlen stehen im Pendleratlas 2018 von IT.NRW. Rund die Hälfte der Pendler nimmt dafür das Auto. Doch die Straßeninfrastruktur in den Städten und auf den Zubringern insbesondere in die Domstadt stoßen längst an ihre Grenzen. Hinzu kommen die Schadstoff- und damit die Umwelt- und Klimabelastung.  
 
„Der Öffentliche Personen-Nahverkehr hat noch Luft nach oben“, findet die für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim zuständige CDU-Landtagsabgeordnete, Romina Plonsker. Das Land Nordrhein-Westfalen hat deshalb jetzt die ÖPNV-Initiative aufgelegt. „Mit modernen Schienensystemen, verdichteten Angeboten, Schnellbussystemen oder Streckenreaktivierungen wollen wir den Regional- und Nahverkehr in der Region ausbauen“, erläutert Plonsker die Zielsetzung der Initiative. Gleichzeitig leiste ein attraktiverer und deshalb stärker genutzter ÖPNV auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Golland, Plonsker und Rock: „Die ÖPNV-Initiative birgt große Potenziale gerade für unsere Region.“
 
„Dafür stellen wir viel Geld zur Verfügung“, betont der Hürther CDU-Landtagsabgeordnete Frank Rock und nennt im Einzelnen beispielhaft: eine Milliarde Euro, damit die Netze aus den 1970-er und 1980-er Jahren auf den heutigen Stand der Technik gebracht werden; 180 Millionen Euro, um das regionale Schienennetz „robuster“ zu machen; 100 Millionen Euro für die Förderung von zusätzlichen Schnellbuslinien oder 600 Millionen Euro als Co-Finanzierung für den Ausbau und Neubau des ÖPNV in den Kommunen. 
 
Darüber hinaus stellt NRW bis 2031 120 Millionen Euro für den Ausbau von On-Demand-Verkehren bereit. Bei diesem Angebot können Kundinnen und Kunden auf Abruf einen Shuttle-Service bestellen. Das hat für den CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland einen ganz besonderen Charme: „Gerade in einer ländlichen Region, wie wir sie im Rhein-Erft-Kreis an bestimmten Orten auch haben, bietet der On-Demand-Verkehr neue Chancen und Perspektiven für die Mobilität der Menschen, insbesondere von Menschen. Langfristig kann das sogar ein wichtiger Bestandteil für die Attraktivität des ländlichen Raums sein.“ Hierzu hat Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) bereits einen Landeswettbewerb Mobil NRW - Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum ausgerufen. Projektskizzen für Modellvorhaben sind bei der zuständigen Bezirksregierung bis zum 15. Januar 2020 einzureichen.

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