Mit der kleinen Raupe Nimmersatt bei den Feldmäusen

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker informierte sich vor Ort in der Kindertageseinrichtung in Bedburg-Blerichen


Die einzige Kindertageseinrichtung in evangelischer Trägerschaft in der Schlossstadt Bedburg bekam jetzt Besuch von Romina Plonsker. Die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim wollte sich vor Ort ein Bild über die Arbeit der Kita „Feldmäuse“ in Blerichen machen. Und sie kam natürlich nicht mit leeren Händen. Für die Gastfreundschaft der Kinder und der pädagogischen Fachkräfte hatte sie als Geschenk das herrliche Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ mitgebracht.

Die Kita Feldmäuse besteht seit über 20 Jahren. Die Einrichtung verfügt über zwei Gruppen mit je 20 Kindern. Seit 2010 nehmen die Feldmäuse auch Kinder im Alter ab zwei Jahren auf. Darüber hinaus sammelte die Kita in den vergangenen Jahren erste Erfahrungen in der Arbeit mit inklusiven Kindern. Die pädagogischen Fachkräfte erläuterten der CDU-Landtagsabgeordneten ihr pädagogisches Konzept, die Tagesstruktur, aber auch die Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben.

Hier spielt insbesondere der Fachkräftemangel eine große Rolle, was im Alltag zu einer hohen Arbeitsverdichtung führe. Romina Plonsker verwies darauf, dass die Landesregierung kurz nach Beginn ihres Amtsantritts 2017 mit einer finanziellen Soforthilfe in Höhe von einer halben Milliarde Euro zur Verbesserung der Personalschlüssel und damit der Betreuungsqualität reagiert habe.

Weiter werden mit dem „Pakt für Kinder und Familien“, den die Landesregierung zu Beginn dieses Jahres mit den Kommunen geschlossen hat, ab dem Kita-Jahr 2020/2021 jährlich zusätzliche 1,3 Milliarden Euro mehr in die Finanzierung der Kindertageseinrichtungen fließen;  Stichworte: zweites beitragsfreies Kindergartenjahr sowie Garantie für Bewilligung und Investition in jeden notwendigen U3- und Ü3-Platz.

Darüber hinaus sieht das Maßnahmenpaket im Rahmen des Paktes für Kinder und Familien vor, dass es in der Erzieherausbildung bereits ab dem ersten Jahr eine Praktikumsvergütung von mindestens 1.000 Euro geben soll. Plonsker: „Mit solchen Maßnahmen wollen wir die Attraktivität dieses schönen Berufes steigern, sodass sich mehr junge Menschen dafür interessieren. Damit reagieren wir auf die vielfältigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich auch in der Kita wiederspiegeln, und tragen gleichzeitig zu einer Verbesserung der Betreuungsqualität und des Bildungsangebotes bei.“

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