CDU Rhein-Erft stellt Forderungen für ein Revier der Zukunft vor

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker: „Strukturwandel muss das Goldene Zieldreieck aus Versorgungsicherheit, Umweltverträglichkeit und Bezahlbarkeit wahren“


„Die Menschen im Rheinischen Revier brauchen Verlässlichkeit und eine Zukunftsperspektive. Mit diesem Positionspapier stellen wir unsere Forderungen an einen Strukturwandel, der das Goldene Zieldreieck aus Versorgungsicherheit, Umweltverträglichkeit und Bezahlbarkeit wahrt.“ Das erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete für das Rheinische Revier und stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Rhein-Erft, Romina Plonsker. Zusammen mit Frank Rock, dem Kreisvorsitzenden der CDU Rhein-Erft, stellte Romina Plonsker das Papier der Öffentlichkeit vor. Es hat den Titel: „Revier der Zukunft – Positionen der CDU Rhein-Erft zum Strukturwandel im Rheinischen Revier“.

In dem Positionspaper stellt die CDU Rhein-Erft fest:

„In der Region und weit darüber hinaus haben wir lange von der Braunkohle profitiert. Doch die Braunkohle ist nicht unsere Zukunft, sie ist ein Auslaufmodell. Spätestens Mitte der 2040-er Jahre wird die Kohleförderung beendet sein. Wir müssen uns den Herausforderungen des Strukturwandels stellen, um Beschäftigung und Wohlstand in der Region auch künftig quantitativ und qualitativ auf demselben hohen Niveau zu sichern wie bisher. Wir erwarten von Bund und Land, uns auf diesem Weg zu einem starken Revier der Zukunft zu unterstützen. Der Rhein-Erft-Kreis benötigt eine Zukunftsperspektive.

Unsere Ziele und Forderungen für das Revier der Zukunft:

Kein vorzeitiger Kohleausstieg ohne verlässlichen Strukturwandel-Fahrplan und ohne verbindliche Unterstützung für das Rheinische Revier. Das Goldene Zieldreieck aus Versorgungsicherheit, Umweltverträglichkeit und Bezahlbarkeit muss gewahrt bleiben, eine langfristige Strukturförderung mit ausreichenden Fördermitteln durch Bund und Land ist zwingend notwendig. Die Eigenverantwortlichkeit der Kreise und Kommunen im Revier muss gestärkt werden, die Mittelhoheit muss bei den Revieren liegen, beschleunigtes und vereinfachtes Planungsrecht muss zum Einsatz kommen, den Kommunen sind überproportionale Flächenausweisungen für Wohnen, Gewerbe und Industrie zu ermöglichen, die Infrastruktur muss zeitnah bedarfsgerecht ausgebaut werden.“

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