Fristverlängerung für Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“

CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland, Romina Plonsker und Frank Rock: „Städtepartnerschaften lassen Europa im Alltag der Menschen erfahrbar werden“

 

„Europa bei uns zuhause“: Mit diesem Programm unterstützt die nordrhein-westfälische Landesregierung Städtepartnerschaften in Europa sowie grenzüberschreitende Projekte mit Partnern in Belgien und den Niederlanden. Mit bis zu 5.000 Euro können Projekte von Kommunen oder von in Städtepartnerschaften engagierten Initiativen gefördert werden – auch nachträglich. Jetzt hat die NRW-Landesregierung die Bewerbungsfrist für den Wettbewerb bis zum 1. September dieses Jahres verlängert. Darauf machen die CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland, Romina Plonsker und Frank Rock aufmerksam. Ursprünglich endete die Bewerbungsfrist zum 1. Juni dieses Jahres.
 
„Jede der zehn Städte im Rhein-Erft-Kreis hat mindestens eine Partnerstadt“, wissen die drei CDU-Landtagsabgeordneten. Und auch der Rhein-Erft-Kreis pflegt Partnerschaften ins europäische Ausland nach Frankreich und Polen. Hinzu kommen Partnerschaftsvereine wie etwa der „Freundeskreis Pulheim – Guidel e.V.“ in der Heimatstadt von Romina Plonsker.
„Städtepartnerschaften helfen dabei, dass Europa im Alltag der Menschen erfahrbar wird“, sagen Golland, Plonsker und Rock. „Insbesondere aber die Begegnung von Jugendlichen mit Gleichaltrigen aus anderen Ländern unseres Kontinents helfen dabei, andere Länder und andere Mentalitäten kennenzulernen, Grenzen in den Köpfen zu überwinden und sogar die eine oder andere dauerhafte, grenzüberschreitende Freundschaft zu schließen.“
 
Für innovative, vernetzende, beispielgebende, nachhaltige und öffentlichkeitswirksame Projekte und Veranstaltungen – auch im Rahmen eines digitalen Formates – können sich Projektträger im Rahmen des Wettbewerbs um eine nachträgliche Kostenerstattung von bis zu 5.000 Euro pro Projekt bewerben. Die Projekte können vom 1. November 2020 bis 31. Juli 2021 stattfinden. Die drei CDU-Landtagsabgeordneten empfehlen ihren Kommunen, solche Projekte beim Land zur Förderung anzumelden.
 
„Vor 30 Jahren haben sieben europäische Staaten das Schengen-Abkommen und damit die Öffnung ihrer Grenzen in diesem Raum beschlossen“, erinnert Gregor Golland. „Die Coronakrise und in der Folge die Schließung von Grenzen führt uns vor Augen, dass Schengen keine Selbstverständlichkeit ist.“
 
Deshalb sei jetzt wichtig, sich für Europa zu engagieren und auch das europäische Engagement der Kommunen zu unterstützen, sagt Romina Plonsker. „Denn die Herausforderungen machen nicht vor unseren Grenzen halt. Sie betreffen alle und jeden. Und das gilt nicht nur für Corona.“
 
Die Verlängerung der Frist mache es möglich, dass auch dieses Jahr zahlreiche Projekte durchgeführt werden könnten, freut sich Frank Rock. Es biete sich die Chance, gemeinsam gestärkt aus dieser Krise herauszugehen. „Dann bewirkt Corona sogar Gutes für den europäischen Gedanken.“

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