Land unterstützt ehrenamtliche Helfer im Rhein-Erft-Kreis mit 25.000 Euro

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker: "Eine Anerkennung der ehrenamtlichen Leistung"

 

Das Land Nordrhein-Westfalen möchte ehrenamtlich tätige Menschen unterstützen, die sich zurzeit aktiv engagieren, um die Folgen der Corona-Krise zu bewältigen. Damit sind vor allem die Hilfsangebote der Freiwilligenagenturen, der Nachbarschaftsinitiativen und der Vereine vor Ort gemeint, die älteren und kranken Bürgern zu Gute kommen. Insgesamt stellt das Land 1.075.000 Euro zur Verfügung, die schnell und unbürokratisch über die Kreise und kreisfreien Städte ausgezahlt werden sollen. Gemäß einer Vereinbarung mit dem Land entscheiden die Kreise und kreisfreien Städte eigenverantwortlich, wie sie das Geld verteilen.
 
„Da die Mittel nach der Einwohnerzahl gestaffelt werden, erhält der Rhein-Erft-Kreis mit seinen mehr als 400.000 Einwohnern 25.000 Euro“, erklären die CDU-Landtagsabgeordneten für den Rhein-Erft-Kreis, Romina Plonsker, Frank Rock und Gregor Golland.
 
Frank Rock, auch Kreisvorsitzender der CDU Rhein-Erft, betont: „Das Ehrenamt ist eine der Säulen unserer Gesellschaft. Das zeigt sich gerade jetzt während der Krise: In unseren Städten gibt es viele Menschen, die Solidarität leben und sich um Hilfesuchende kümmern.“
 
„Ich bin froh, dass die engagierten Ehrenamtler bei uns jetzt finanzielle Unterstützung bekommen“, ergänzt Romina Plonsker. „Damit können die Auslagen für die Hilfsmaßnahmen abgefedert werden und die Aktionen besser umgesetzt werden. Gleichzeitig ist es eine Anerkennung der ehrenamtlichen Leistung.“
 
„Ohne die selbstorganisierten Initiativen würden nicht mobile Menschen, gerade aus den Risikogruppen, nur schwer an Lebensmittel oder Medikamente kommen“, unterstreicht Gregor Golland. „Eine besondere Rolle spielen die Freiwilligenagenturen, die Ehrenamtliche und Hilfesuchende vernetzen. Allen Menschen, die sich in dieser Krise für andere einsetzen, sagen wir danke und freuen uns, dass die Landesregierung ihnen unter die Arme greift.“   
 
Hintergrund:  
Die Mittel von 1.075.000 Millionen Euro werden landesweit nach der jeweiligen Einwohnerzahl in Kreisen und kreisfreien Städten gestaffelt.
Diese Staffelung sieht folgende Beträge vor:
 
•        bis 200.000 Einwohnerinnen und Einwohner je 15.000 Euro,
 
•        über 200.000 bis 400.000 Einwohnerinnen und Einwohner je 20.000 Euro und
 
•        über 400.000 Einwohnerinnen und Einwohner je 25.000 Euro.

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