CDU-Landtagsabgeordnete aus ganz Nordrhein-Westfalen im Tagebau Hambach

Romina Plonsker, CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim, hat die Informationstour organisiert: vom Bagger 291 zur Sophienhöhe

 

 Die Dimensionen sind enorm: Der Tagebau Hambach im Rheinischen Braunkohlerevier ist der flächenmäßig größte Tagebau in Europa. Eine Gruppe nordrhein-westfälischer CDU-Landtagsabgeordneter, ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CDU-Landtagsfraktion informierte sich jetzt vor Ort über die Energiegewinnung aus Braunkohle. Aber natürlich interessierte die Christdemokraten auch, wie die Stimmung unter den Bergleuten im Tagebau Hambach ist. Darüber sprachen sie mit Führungskräften und Arbeitnehmern. Ihr Fazit: Die Bergleute machen sich große Sorgen über ihre berufliche und damit auch über ihre private Zukunft und die ihrer Familien. Sie wollen endlich Klarheit. Romina Plonsker hat viel Verständnis dafür: „Gut, dass die Umsetzung der Kommissionsvorschläge jetzt Fahrt aufnimmt und die Bundesregierung die Gesetze für den Strukturwandel auf den Weg bringt.“ 

 
Die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim, die im Düsseldorfer Landtag auch die Sprecherin ihrer Fraktion im Unterausschuss Bergbausicherheit ist, hatte den Besuch organisiert. Mit dabei waren unter anderem der finanzpolitische Sprecher der CDU im Düsseldorfer Landtag, Arne Moritz, und der Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung, Henning Rehbaum.
 
Der stellvertretende Leiter des Tagebaus Hambach, Bernd Houben, vermittelte der gut 30-köpfigen Gruppe zunächst die Fakten, bevor sie in den Tagebau zum Bagger 291 einfuhren und sich später das Naherholungsgebiet Sophienhöhe anschauten: Rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1978 aufgeschlossen, fördern dort heute rund 30 Millionen Tonnen Braunkohle im Jahr, Tendenz fallend. Das Naherholungsgebiet Sophienhöhe entstand aus dem Abraum des Aufschlusses und bietet heutzutage Seen, Mammutbäume, eine Streuobstwiese, Bienenstöcke, seltene Tiere und unter Naturschutz stehende Orchideenarten. 
 
Im Mittelpunkt standen zudem die aktuellen Diskussionen um den Umwelt- und Klimaschutz, Energiesicherheit und Wirtschaftlichkeit. Romina Plonsker verwies auf den Strukturwandel in der Region und hob hervor, dass der Bund mit dem Beschluss zum so genannten Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen milliardenschwere finanzielle Hilfen auch für das Rheinische Revier auf den Weg gebracht habe. Damit biete der Ausstieg aus der Verstromung von Braunkohle auch große Chancen, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete aus dem Rheinischen Revier. Plonsker: „Wir haben alle Potenziale, den Strukturwandel erfolgreich zu gestalten. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg in das Revier der Zukunft.“
 
Zugleich verwies sie auf die Herausforderungen, die auf die Menschen und die Politik vor Ort warteten. Dazu gehören die Böschungssituation in Elsdorf und die fehlenden Flächen für die Landwirte.

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