„Wir müssen uns anstrengen, mehr Angebote in der Senioren-Betreuung zu schaffen“

Abgeordnetentag von Romina Plonsker in Elsdorf – CDU-Landtagsabgeordnete informierte sich in der Wohnanlage für Senioren und Menschen mit Behinderungen an Gut Ohndorf

 

 Die Wohnbereiche sind nach den Elsdorfer Ortsteilen benannt: „Denn viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner kommen von hier“, sagt Birgit Laufer. Sie ist die Einrichtungsleiterin der Wohnanlage für Senioren und Menschen mit Behinderungen an Gut Ohndorf in Elsdorf. Über drei Etagen erstreckt sich dort die Wohnanlage mit rund 80 Plätzen in der Vollzeitpflege inklusive acht Plätzen in der Kurzzeitpflege. „Die Gesellschaft wird älter. Das ist sehr schön. Aber mit dem demografischen Wandel wird die Betreuung alter Menschen in der Zukunft eine große Herausforderung“, sagt Romina Plonsker. 

 
Die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim war zu ihrem Abgeordnetentag dieses Mal in Elsdorf. Dabei informierte sie sich vor Ort über die Wohnanlage für Senioren und Menschen mit Behinderungen. Der Elsdorfer CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Ortsvorsteher von Neu-Etzweiler, Stephan Borst, und der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Elsdorf, Gerhard Jacoby, begleiteten Romina Plonsker bei ihrem Abgeordnetentag.
 
Die Gut Köttenich Gruppe betreibt in der Region 13 Häuser. In Elsdorf verfügt die Wohnanlage darüber hinaus über 42 Plätze im Betreuten Wohnen in Apartments in einer Größe von 48 bis 77 Quadratmetern sowie sechs Bungalows. Hinzu kommt eine außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege mit zehn Plätzen. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie sieben Auszubildende kümmern sich um die Bewohnerinnen und Bewohner. Ein Therapiezentrum, aber auch selbst gebackener Kuchen in der eigenen Küche runden das Angebot ab.  
 
„Uns ist es wichtig, dass sich unsere Seniorinnen und Senioren eine wohnliche, private Atmosphäre schaffen“, sagt Einrichtungsleiterin Birgit Laufer. Dies geschehe zum Beispiel, indem die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zimmer zusätzlich mit eigenen, lieb gewonnenen Kleinmöbeln oder Dekoration mit einer persönlichen Note einrichten können. Sie wünsche sich aber sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Angestellten einen besseren Anschluss durch den öffentlichen Personennahverkehr.
 
Romina Plonsker zeigte sich beeindruckt von dem Konzept und der Anlage. Ein kleines Quartier mit Wohnungen und Bungalows im Betreuten Wohnen mit Hausnotruf sei eine Möglichkeit für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und gebe den Bewohnerinnen und Bewohner gleichzeitig Sicherheit, im Bedarfsfall schnell Unterstützung zu erhalten. Plonsker: „Aber wir brauchen auch mehr Plätze in der Tages- und Kurzzeitpflege. Damit wir die Angehörigen entlasten, die ihre Eltern oder Ehepartner zu Hause pflegen. Da müssen wir uns anstrengen, noch mehr solcher Angebote zu schaffen.“

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