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Neuigkeiten
09.12.2017, 11:04 Uhr
Revierkonferenz: Rheinisches Revier für Herausforderungen des Strukturwandels wappnen
Kompetenz in der Forschung und proaktives Handel von Wirtschaft und Politik als Grundlage für den erfolgreichen Wandel

Die Revierkonferenz der Innovationsregion Rheinisches Revier (kurz: IRR) bot für Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Hochschulen den Rahmen, um im Science College Overbach gemeinsam über die Zukunft der Region zu sprechen. Thema war der Strukturwandel als Folge des Rückgangs der Braunkohleverstromung. Die Auswirkungen auf die Region, in der die Tagebaue seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Arbeitgeber sind, machen eine Neuausrichtung als Wirtschaftsstandort unumgänglich. Wie ernst die aktuelle Landesregierung das Thema nimmt, wurde beim Blick auf die Gästeliste deutlich. Unter anderem erschienen waren CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker und Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie sowie viele weitere Landtagsabgeordnete des Rheinischen Reviers.

Minister Pinkwart nutzte das Forum um mit seinem Impulsvortrag darauf hinzuweisen, dass man sich auf Landesebene der Aufgabe und der Verantwortung, die man im Rheinischen Revier habe, bewusst sei. Allerdings müsse niemandem bange sein, denn die Region sei für die Zukunft gut gewappnet und bereits heute ein innovativer Standort. Insbesondere im Bereich der Forschung überzeuge man durch hohe Standards und eine Vielzahl an Exzellenz-Universitäten im direkten Umland. Auch Romina Plonsker blickt der Zukunft des Rheinischen Reviers positiv entgegen: „Dem Rheinischen Revier steht ein Umbruch bevor, der die Struktur der Region nachhaltig verändern wird. Aber der Wandel trifft uns nicht unvorbereitet und mit den vorhandenen Kompetenzen und der proaktiven Einstellung von Politik und Wirtschaft im Revier werden wir diesen Wandel erfolgreich gestalten.“

Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigten die hohe Relevanz des Strukturwandels im Rheinischen Braunkohlerevier und kündigten an, dass regionale Projekte mit rund einer Million Euro gefördert werden. Eine erste Projektauswahl findet Anfang 2018 statt. Zudem wurde Ralph Sterck (FDP) als neuer Geschäftsführer der Innovationsregion Rheinisches Revier vorgestellt.

Die Innovationsregion Rheinisches Revier ist ein Netzwerk aus zahlreichen regionalen Akteuren. Die Vertreter der verschiedenen Institutionen arbeiten zusammen an unterschiedlichsten Entwicklungsschwerpunkten. Ziel der Zusammenarbeit ist die Zukunftsfähigkeit der Region aktiv zu gestalten.