Nordumgehung in Elsdorf: Baubeginn der K30 nun bereits 2018

Die Verkehrskommission des Regionalrats beschließt einstimmig den Neubau der Ortsumgehung


Die für Elsdorf so wichtige Umgehungsstraße K30 wird aller Voraussicht nach bereits 2018 umgesetzt werden. Die Verkehrskommission des Regionalrats hat den Neubau der Ortsumgehung einstimmig beschlossen. Der Regionalrat wird dieser Empfehlung in seiner nächsten Sitzung am 15. Dezember erfahrungsgemäß folgen.

Seit mehr als zehn Jahren warten die Elsdorfer auf die Umsetzung einer Umgehungsstraße zur Verkehrsberuhigung ihres Stadtzentrums. Jetzt endlich konnte Bürgermeister Andreas Heller den Erfolg vermelden. Unterstützung bei seinem Werben für die neue Kreisstraße erhielt er von der Landtagsabgeordneten Romina Plonsker, die sich in den letzten Monaten auf Landesebene vehement für eine zügige Umsetzung des Projektes bei Landesregierung und dem zuständigen Ministerium eingesetzt hatte.

„Elsdorf wartet schon viel zu lange auf diese wichtige Umgehungsstraße. Es freut mich, dass unsere intensiven Gespräche der letzten Monate nun zu einem Ergebnis geführt haben. Wir erhoffen uns mit dem der neuen Kreisstraße einen besseren Verkehrsfluss und geringere Belastung der Elsdorfer durch Verkehr und Feinstaub in ihrer Stadt“, so die CDU-Landtagsabgeordnete.

Die Kreisstraße 30 wird als Nordumgehung das Ende der Oststraße am Wohn- und Baugebiet „Zum Kapellchen“ mit der Ohndorfer Straße bei Neu-Etzweiler verbinden.

Das neue Straßenstück soll Umwegfahrten durch die Innenstadt überflüssig machen und das Stadtzentrum entlasten.

Die Kosten von etwas mehr als 2,1 Millionen Euro werden vom Rhein-Erft-Kreis als Besitzer der Straße getragen. Das Land Nordrhein-Westfalen wird das Projekt aber mit knapp 1,3 Millionen Euro fördern.

(Foto: Symbolbild)

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